Reiserecht Rechtsanwalt Augsburg

Vogg & Haschka - Wir kümmern uns um Sie

Reiserecht (in Augsburg) allgemeine Infos

Wegen einschlägiger Konflikte in Sachen Reiserecht beraten und vertreten wir in Augsburg unsere Mandanten in mehreren Sachgebieten. Es geht um die Einhaltung europäischer Vorschriften wie etwa die Informationspflichten von Reiseveranstaltern und Reisebüros, um die Fluggastverordnung und die Pauschalreise-Richtlinie, um das Montrealer Flugverkehrsabkommen und ebenso um Rechtsfragen, die national geregelt werden. In Deutschland finden sich die Rechtsvorschriften in den §§ 651a ff. BGB. Aufgrund der sehr umfangreichen und differenzierten Rechtslage sind Probleme ohne Anwalt kaum lösbar.

Aktuelle Änderungen im deutschen Reiserecht

Der Bundestag hat im Sommer 2017 Änderungen zum Reiserecht beschlossen, die schon ab dem Sommer 2018 in Kraft treten dürften. Die neuen Verordnungen waren nicht unumstritten, weshalb noch mehr als zuvor bei Streitfragen Ihr Rechtsanwalt in Augsburg helfen sollte. Es geht im Kern um die Umsetzung einer EU-Richtlinie, die zur Vereinheitlichung der Rechtssituation bei Reisen in Europa führen soll. Das sei gerade bei Reisen besonders wichtig, schließlich sind sie ein grenzüberschreitendes Produkt sind, kommentierte beispielsweise der Bielefelder Rechtsprofessor Ansgar Staudinger das Gesetzesvorhaben. Auch habe sich das Buchungsverhalten der Urlauber geändert. Inzwischen buchen die Reisenden vielfach einzelne Teile ihres Urlaubs wie den Flug, das Hotel und das Mietauto via Internet separat – ein Trend, den wir auch für unsere Mandanten in Augsburg bestätigen können. Ein Anwalt erkennt hierin sofort das Problem: Es könnte in strittigen Fällen manchmal weniger das Reise- als vielmehr das Online-Recht maßgebend sein. Hierzu bedurfte es einer neuen Regelung.

Worauf müssen Sie als Verbraucher in Augsburg jetzt achten?

Der Gesetzgeber erweitert den Begriff der Pauschalreise, der ab sofort auch Reisebestandteile wie den Flug, das Hotel oder den Mietwagen einschließt, auch wenn Sie diese separat gebucht haben. Sie fallen damit unter das Reiserecht. Für mehr Transparenz sollen Standard-Informationsblätter sorgen. Bei einem Mangel haben Sie künftig – wenn die neue Rechtslage in Deutschland gilt – zwei Jahre Zeit, um diesen geltend zu machen und nötigenfalls Ihre Ansprüche durch einen Rechtsanwalt durchsetzen zu lassen. Diese Änderung halten wir für sehr bedeutsam, denn bislang betrug diese Frist nur einen Monat. Verbraucherschützer raten allerdings dazu, nicht zu lange mit dem Anmelden von Ansprüchen zu warten. Je mehr Zeit vergangen ist, desto schwieriger ist es für Ihren Anwalt in Augsburg, vor Gericht die nötigen Beweise beizubringen. Das Reiserecht wurde mit der EU-Richtlinie zweifellos besser an moderne Verhältnisse angepasst, allerdings nicht lückenlos: Der Urlaub in Ferienhäusern erhält nicht den ursprünglich geplanten Schutz. Wenn der Anbieter in die Insolvenz schlittert, dürfte die Anzahlung wie eh und je verloren gehen. Fragen Sie in unklaren Situationen Ihren Rechtsanwalt, bevor es zu spät ist!