Anwälte für Arbeitsrecht in Augsburg

Wir kümmern uns um Sie

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Die Kanzlei Vogg & Haschka in Augsburg, ist Ihr Partner beim Arbeitsrecht Augsburg. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber benötigen in vielen Fragen des Arbeitsrechts die Hilfe durch einen Rechtsanwalt.

Arbeitsrecht Augsburg: Wie kann Ihnen ein Anwalt helfen?

Das Arbeitsrecht Augsburg ist mit allen Gesetzen und Verordnungen zur unselbstständigen Erwerbstätigkeit befasst. Inhaltlich vertritt Sie ein Anwalt, wenn es um den Arbeitsvertrag zwischen einem Arbeitgeber und einem sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer geht. Für andere Vertragsgebiete wie beispielsweise Dienst- oder Leistungsverhältnisse gelten andere gesetzliche Grundlagen. Das Arbeitsrecht wird nach Individual- und Kollektivarbeitsrecht unterschieden, Letzteres regelt das Verhältnis zwischen Arbeitgeberverbänden oder großen Arbeitgebern und den Betriebsräten, Gewerkschaften und sonstigen Personalvertretungen. Unsere Fälle beim Arbeitsrecht Augsburg betreffen überwiegend das individuelle Rechtsverhältnis zwischen einem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber. Überwiegend, aber nicht ausschließlich ist der Arbeitnehmerschutz maßgebend. Doch Kleinunternehmer sollten wissen, dass sie im Sinne des Arbeitsrechts ebenfalls einen höheren Schutzstatus genießen. Befragen Sie hierzu Ihren Rechtsanwalt in Augsburg.

Der wichtigste Fall im Arbeitsrecht Augsburg: die Kündigung

Am häufigsten schalten Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen Rechtsanwalt ein, wenn der Arbeitsvertrag gekündigt wird. Es gibt hierfür die unterschiedlichsten Gründe, für die der Gesetzgeber entsprechende Begrifflichkeiten formuliert. Auf die wesentlichen Standardfälle wollen wir im Folgenden eingehen:

>> Änderungskündigung: Hierbei ändern sich einzelne Aspekte des Arbeitsverhältnisses. Der Arbeitgeber kann diese nicht einseitig im Arbeitsvertrag modifizieren, der Arbeitnehmer muss zustimmen. Zudem ist die Änderungskündigung erforderlich, die das Angebot zur Fortsetzung des Arbeitsvertrages enthält. Der Arbeitnehmer kann diese Änderungskündigung annehmen oder ablehnen, für eine Klage bleibt ihm eine dreiwöchige Frist.

>> Arbeitsvertrag betriebsbedingt kündigen: Die Weiterbeschäftigung ist durch betriebliche Umstände nicht mehr möglich. Als Arbeitgeber müssen Sie hierbei die Sozialauswahl beachten.

>> Arbeitsvertrag verhaltensbedingt kündigen: Sollte die Leistung eines Arbeitnehmers nicht genügen, sollte er sich nicht loyal verhalten, kriminell handeln oder das Betriebsklima empfindlich stören, ist diese Kündigungsform juristisch möglich. Der erste Schritt ist die Abmahnung, auch muss eine Interessenabwägung erfolgen.

>> Kündigung wegen Krankheit (personenbedingt): Im Geltungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes kann diese Entlassung nur sozial gerechtfertigt erfolgen. Sie ist schwierig durchzusetzen, aber nicht unmöglich.

Arbeitsrecht Augsburg – Ihr Anwalt

Weitere Fragestellungen ergeben sich durch eine Kündigung nach Elternzeit oder durch den Wunsch (häufig von Arbeitnehmern), den Arbeitsvertrag mündlich zu kündigen. Die Elternzeit ist gesetzlich klar geregelt. Kurz vor ihrem Beginn und während ihrer Laufzeit gilt der gesetzliche Kündigungsschutz, doch die Arbeitnehmer dürfen in dieser Zeit kündigen. Der Sonderkündigungsschutz erlischt nach dem Ende der Elternzeit. Die mündliche Kündigung ist ein schwieriger Fall. Sie ist laut Arbeitsrecht beiderseits nicht zulässig, dennoch wurde sie in einigen Gerichtsurteilen als wirksam angesehen, wenn sie der Arbeitnehmer ausgesprochen hatte. Wir raten grundsätzlich davon ab, denn sie belastet immer das Arbeitsverhältnis und ist überwiegend unwirksam. Formulieren Sie daher auch als Arbeitnehmer Ihre Kündigung immer schriftlich. Wir beraten Sie gern zu diesem Fall.